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Weiterbildung / Selbsterfahrung

Systemische Aufstellungsseminare

Zweitägiges Aufstellungsseminar:
"Der Blick zu den Wurzeln befreit Beziehungen in Konstellationen"


In den letzten 30 Jahren hat die systemische Aufstellungsarbeit, mit Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Gesellschaftsgruppen, großartiges geleistet. Heilvolle, persönliche Selbsterfahrungen und Konstellationen in Paarbeziehungen, Familien oder Organisationen konnten sich, mit speziell dafür entwickelten Aufstellungsformaten und szenischen Verfahren, immer heilvoller entwickeln und entfalten.

In tausenden von Aufstellungen wurde klar ersichtlich, wie sich unsere Gewissensbildung von Schuld und Unschuld, nach der Bindungskraft von Zugehörigkeit und nicht Zugehörigkeit, dem Geben und Nehmen in Beziehungen und nach Ordnungen, die der Liebe blind folgen, orientiert.  

In zahlreichen „Bewegungen der Seele“ wurde immer wieder erkannt, wie sich „unterbrochene Hinbewegungen zu unseren Eltern", die bei vielen Menschen in der kindlichen Entwicklung und im Jugendalter stattgefunden haben auf unsere heutigen Beziehungen unheilvoll auswirken. Dabei wird der gegenseitige Liebesfluss von Eltern und Kindern durch einschneidende Verhaltensweisen und Erlebnisse unterbrochen, wie z. B. beim Inkarnationsprozess der Seele, beim nicht erwünscht sein im Mutterleib, durch Ablehnung des weiblichen oder männlichen Geschlechts nach der Geburt, beim Verweigern des Urbedürfnisses zur Mutterbrust, bei einem längeren Krankenhausaufenthalt des Kindes oder bei Liebesentzug. Unterbrochene Hinbewegungen wirken sich problematisch auf unsere Paar-, Kinder-, Freundes- und Arbeitsbeziehungen aus. Diese Formen der „unterbrochenen Hinbewegungen“ können simuliert und stellvertretend wieder mit den Bezugspersonen energetisch verbunden werden, damit die Liebeskraft in zwischenmenschlichen Beziehungen wieder freier fließen kann.

Ungehaltene, verunsicherte „vaterlose“ Söhne, bei denen die Männerenergie fehlt oder die im Bannkreis der Mutter aufgewachsen sind, haben es schwer, die angemessene Rolle oder den richtigen Platz in der Paarbeziehung, in der Familie und am Arbeitsplatz zu behaupten. Kampf um Liebe, Anerkennung und Selbstbestätigung beherrschen unsere gesellschaftlichen Beziehungen, Positionen und Freizeitaktivitäten, wobei Leistung oft mit Liebe verwechselt wird.

Fast in jeder Familienkonstellation stellen sich Kinder unbewusst als „Symptomträger“ für ungeklärte Schicksale ihrer Angehörigen     verhängnisvoll zur Verfügung. Könnte das ein entscheidender Faktor sein, warum Kinder und Erwachsene ihren persönlichen Wege mit schweren Belastungen gehen müssen? 

Die Sippenloyalität verpflichtet uns Frauen und Männer, unbewusst schwere, unerlöste, emotionale Schicksale unserer Ahnen mit zu       tragen. Wir fühlen uns im guten Gewissen indem wir benachteiligte und wenig geschätzte Frauen und Männer aus früheren Generationen vertreten und wundern uns, warum wir in unseren Beziehungen noch immer nicht genügend gewürdigt und geachtet werden. Familien-angehörige, die sich nicht gesehen fühlen oder den richtigen Platz im Leben noch nicht gefunden haben, können die Ursachen systemisch erforschen und im Aufstellungsprozess heilvolle Lösungen finden.

Wir, unsere Kinder und Kindeskinder tragen oft verletzte, angestaute und eingefrorene Körperempfindungen im Nervensystem und wundern uns, wie unsere „emotionalen Schmerzkörper“ unsere Beziehungen   beherrschen und zerstören. Unsere Gesellschaft verdrängt diese tiefe Auseinandersetzung mit hoch geachteten Mittel, wie Medien, Freizeitstress, Arbeit, Kampf um Liebe, legale Drogen, Sex und viele andere Ablenkungsmanöver.

In einer vertrauensvollen, geschützten und einfühlsamen Gruppenatmosphäre von bereiten Menschen kann sich jeder Teilnehmer besonders gut für heilvolle Seelenbewegungen und lösungsorientierte Aufstellungen in Konstellationen öffnen. Die verschiedenen Anliegen, Themen und Zielvorstellungen der Teilnehmer werden durch wahrnehmende Repräsentanten der Gruppe in sinnvollen Formaten und szenischen Verfahren im „wissenden Feld“ aufgestellt, mit allen Sinnen phänomenologisch wahrgenommen, bewusst gesehen, gewürdigt, geordnet, gelöst, verbunden und auf einen guten heilvollen Weg gebracht.

 

Ziel dieses zweitägigen Aufstellungsseminars 

ist, dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit bekommt, sein persönliches Anliegen, Thema oder Ziel vertrauensvoll in die Gruppe einzubringen, systemisch oder strukturell anzuschauen. Heilvolle „Bewegungen der Seele“ und kraftvolle „Lösungsbilder“ haben eine verwandelnde Wirkung für unser Leben, damit sich persönliche, partnerschaftliche, familiäre und berufliche Beziehungsfelder heilvoll klären.

Bitte mitbringen: 

Hausschuhe oder dicke Socken

Termin: 

05./06. Mai 2012

Beginn/Ende: 

Samstag 10.00 Uhr / Sonntag bis ca. 18.00 Uhr 

Energieausgleich: 

160,00 Euro, zahlbar vor Beginn des Seminars bar oder 7 Tage vorher per Banküberweisung.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte rechtzeitig anmelden.
 

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Naturheilpraxis Gerold Sturn – Praxis für geistige, systemische und metaphysische Naturheilweisen